Schutz des Kirchseeoner Südens e.V.
Gründe für das Bürgerbegehren
http://www.schutzdeskirchseeonersuedens.de/ziel-des-buergerbegehrens.html

© 2015 Schutz des Kirchseeoner Südens e.V.

Schutz des Kirchseeoner Südens e.V.

"Ist es uns das Wert? (Südumgehung B304)"

Bürgerbegehren "Schutz des Kirchseeoner Südens"

 

"Sind Sie dafür, dass der Kirchseeoner Süden geschützt wird und die Gemeinde alle Maßnahmen ergreift damit keine Umgehungsstraße im Süden Kirchseeons gebaut wird?"

 

Die Straße führt durch die  Wasserschutzgebiete von Eglharting und Kirchseeon. Bei Unfällen könnte das  Trinkwasser verschmutzt oder sogar unbrauchbar  werden.

 

Eines der landschaftlich schönsten Naherholungsgebiete vieler Kirchseeoner und Eglhartinger Bürger mit schützenswerter Natur wird durchschnitten und zerstört.

 

Die Anbindung der Südumgehung an der Moosacher Straße in Kirchseeon und Bucher Straße in Eglharting führt durch Wohngebiete und vorbei an Schulen, Kindergärten und  am Altenheim. Dort ist dann mit einer hohen Verkehrsbelastung zu rechnen.

 

Der größte Flächenverbrauch (45 Hektar = 450.000m2) aller geplanten Trassenvarianten bedroht Landwirte, die unsere Lebensmittel produzieren, in Ihrer Existenz. Wertvoller Bannwald  geht verloren.

 

Es wird auch mit  der Umgehungsstrasse viel innerörtlichen Verkehr auf der alten B304 geben. Durch die gut ausgebaute Strasse wird der Verkehr weiter zunehmen. Neuer Verkehr (zum Beispiel von der Autobahn) wird angezogen .

 

Die Zornedinger Umgehung wäre zur Hälfte umsonst gebaut worden. Laut Plänen soll dieser Teil rückgebaut werden. An der Reitgesinger Anschlussstelle muss die Brücke abgerissen und neu errichtet werden. Somit ist mit  größeren Kosten als angegeben zu rechnen. Dies war auch bei der Ebersberger Südumgehung so. Die Baukosten der favorisierten Südtrasse sind auffällig gering gegenüber den anderen Varianten.

 

Es ist kein Lärmschutz und keine Tieferlegung an der Südtrasse vorgesehen.

 

Die alte B304 wird zur Gemeindestraße und muss dann von der Gemeinde unterhalten werden! Dies bedeutet zusätzliche Kosten für die Gemeinde.